Klima-Handeln in Hof

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Umweltprojekt 2020 in Stadt und Landkreis Hof

Klima-Wandel, Klima-Anpassung, Klima-Krise, Klima-Notstand, Klima-Leugner und viele Klima-Irgendwas, die noch erfunden werden müssen. Wir setzten noch einen drauf:

Klima-Handeln

Gerne möchten wir dazu einladen, trotz Corona, an unserem Projekt „Klima-Handeln“ in diesem Jahr teilzunehmen.  „Wie können wir klimafreundlich in Hof und im Landkreis Hof leben?“ Dazu gibt es eine Menge toller Dinge und Ideen, sowie lokale Klima-Helden zu entdecken. Und weil das gemeinsam mehr Spaß macht, wollten wir uns in Gruppen dieses Jahr eigentlich  immer wieder treffen.

Weil das gerade nicht geht, hier mein Angebot:

„Treffen“ per WhatsApp. Damit sind wir auch unabhängig von Ort und Zeit.  Jeder ab 14 Jahre kann mitmachen. Angedacht ist die Gründung von WhatsApp Gruppen, in denen wir uns austauschen können. Ich möchte jede*n ermutigen, der sich bis dato damit nicht auseinandergesetzt hat, es zu versuchen.

„Vieles ist möglich, wir müssen es nur tun.“

Wer mitmachen möchte, den bitte ich, mir Namen und Handy/Telefonnummer zu senden und ob er zur WhatsApp Gruppe Stadt Hof oder HoferLand gehören möchte. Über eine rege Rückmeldung würde ich mich sehr freuen! Ihr erreicht mich unter emil@bund-naturschutz.com oder telefonisch: 09281/ 16306.
Die Daten (Name, WhatsApp-Adresse, Mobil-Nr.) werden nur gruppenintern verwendet, die Daten werden nicht weitergegeben. Bei Abmeldung werden alle Daten gelöscht.

Bis bald

Eure Birgit Schreier

 

 

Aktuell

Mitte April bis Juni:
Wie können wir unseren Lebensstil klimafreundlich gestalten?

Der Jahreszeit gemäß  geht es um Themen, wie „Fensterbank, Balkon oder Garten“, „Urban Gardening“, „Lieblingsorte finden“, „Do-it-yourself“, „Zeit statt Zeug“ oder auch mal „Plogging“.

20. – 24.04.2020 „Gruppentreffen“ auf WhatsApp und erstes Kennenlernen.

„Müll sammeln – Plogging“

„Do it yourself“

„Garten, Beet und Fensterbank“

„Urban Gardening“

„Urlaubszeit“

 

Birgit Schreier, Umwelt- und Erlebnispädagogin

Mo-Mi: 7.30- 12.30 und 13- 16 Uhr
Fr: 7.30- 12.30 Uhr

Tel.: 09281 16306
E-Mail: emil@bund-naturschutz.com

 

 

Bisher:

2. Fastenwoche 3. Fastenwoche 4. Fastenwoche 5. Fastenwoche 6. Fastenwoche 7. Fastenwoche Müllsammeln – Plogging Do it yourself Garten, Beet und Fensterbank Urban Gardening Urlaubszeit

Die erste Fastenwoche – unser CO2 Fußabdruck

Statistisch gesehen erzeugt jeder von uns in Deutschland 11t CO2 im Jahr. Woher stammt dieses CO2?

30% stammen aus dem Bereich Konsum,

25% aus dem Bereich Energie,

22% aus dem Bereich Mobilität,

13% aus dem Bereich Ernährung und

nur 10% aus öffentlichen Emissionen, auf die wir nur wenig Einfluss haben. Anders stellt sich die Lage bei den übrigen Bereichen dar, die den Großteil unseres CO2 Gewichtes ausmachen! Das Ziel der Weltgemeinschaft ist die Begrenzung der globalen Erwärmung unter 2°C, damit unsere und folgende Generationen hier bei uns und anderswo mit den Folgen der Erderwärmung noch zurechtkommen. Dafür heißt es in den nächsten 30 Jahren „Fasten“, um ein Idealgewicht von 2t CO2 zu erreichen. Eine Hungerkur? Nein. Aber sehr wohl ein  verantwortungsvoller Umgang mit uns und unserer Erde.

Am Anfang jeder Diät steht der „Gang auf die Waage“. Ein ehrlicher Blick auf das Gewicht, das jeder Einzelne von uns mit sich herumträgt. Die CO2 Waage ist in aller Regel ein Fragenkatalog (siehe „Schau mal hier – Klimarechner“), der uns hilft, uns einzuordnen. Das Schöne: hier kann ich auch durchspielen, wie ich durch einzelne Maßnahmen direkt mein CO2 Gewicht reduzieren kann.

Unser Lebensstil in Deutschland kostet statistisch gesehen 3 Erden!?! im Jahr. Wie Ihr alle wisst, haben wir 1 Erde für die Menschen zur Verfügung.

Mit diesem Hintergrund klingen Slogans, wie „All you can eat“, „24h online Shopping“, „Accessoires ohne Ende“, „Black Friday“ oder „Punkte sammeln“, „Prämien sichern“ nicht so gut.

In der ersten Fastenwoche versuchen wir herauszufinden, was uns wichtig ist und auf was wir gern verzichten können. Ich bin gespannt, welche Erfahrungen Ihr macht.

Die zweite Fastenwoche – Energie

Bei unseren Treffs geht es einmal nicht um große Themen, wie Haussanierung, die für Eigentümer von Wohnimmobilien sicher wichtig sind. Vielmehr wollen wir herausfinden, wie wir jetzt und heute schon Energie einsparen können. Dazu wie immer erst einmal ein paar Informationen:

Die gute Nachricht zuerst: der Anteil erneuerbarer Energien ist im Vergleich zum Vorjahr um 6% gestiegen. Um unser Ziel von 1-2t CO2 Emissionen pro Kopf und Jahr zu erreichen, muss der Anteil in den nächsten Jahren annähernd 100% erreichen.

Legen wir los!

Durch den Ökostrom konnten 130 Mio. t CO2 eingespart werden. Wenn Ihr also Euer CO2 Gewicht weiter reduzieren wollt, prüft doch den Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter. Dadurch könnt Ihr Euer Gewicht um durchschnittlich 820kg CO2 im Jahr reduzieren.

Was Ihr noch tun könnt:

Geht doch mal mit kritischen Augen durch Eure Wohnung, die Werkstatt, den Gartenschuppen…. . Wie viele Geräte sind vorhanden? Wie oft sind sie im Einsatz (auch die Herstellung dieser Geräte kostet natürlich CO2)? Welche brauche ich wirklich und welche lassen sich durch „Hand-Betrieb“ ersetzten. Topf statt Eierkocher, Besen statt Gebläse, Rechen statt Laubsauger,… Ihr werdet überrascht sein! Bitte vermeidet den Standby- Betrieb von Geräten. Das geht besonders leicht, indem Ihr Eure Geräte an Steckerleisten mit Schalter anschließt. Der Standby-Betrieb macht bis zu 10% des Energieverbrauchs privater Haushalte aus. Das entspricht der Leistung von 3 Atomkraftwerken.

Eine schöne Idee finde ich „Stricken fürs Klima“. Der Hintergrund: Bei Absenkung der Raumtemperatur um 1°C spart Ihr nochmal bis zu 10% Eurer Energiekosten und verringert Euer CO2-Gewicht. Weil das dann trotzdem schnell ungemütlich werden kann, haben sich Frauen von evangelischen Kirchgemeinden zusammengetan, um Decken für die Kirchbesucher zu stricken. Das funktioniert auch zu Hause!

Relativ neu sind steckerfertige Solarmodule, die Jeder anschließen und damit selber erneuerbaren Strom erzeugen kann. Siehe https://www.dgs.de/service/solarrebell/

Viel Spaß beim Energie-Fasten. Die Punkte unten sind nicht als Arbeitsliste gedacht, sondern als Inspiration.

In dieser Woche…

  • Schaffe ich ein überflüssiges Elektrogerät in meinem Haushalt ab, in dem ich es an jemanden verschenke, der es brauchen kann.
  • Prüfe ich, welche Lichtquellen in meinem Haushalt noch nicht auf sparsame LEDs umgestellt sind.
  • Senke ich die Zimmertemperatur um 1°C ab und merke, wie gemütlich ich mich mit meinem Lieblingspulli oder einer schönen Decke aufs Sofa kuscheln kann.
  • Schließe ich ein Strommessgerät an. Ausleihbar in Hof in der Stadtbücherei bei Herrn Herold. Kontakt: Tel.: 09281/8152510 Mail: herold@stadt-hof.de
  • Schließe ich die Türen von beheizten Räumen.
  • Enteise ich Kühl- und Gefrierschrank.
  • überprüfe ich mein Lüftungsverhalten: Kippe ich noch oder stoßlüfte ich schon?
  • Prüfe ich den Wechsel zu einem Ökostromversorger oder die Beteiligung an einer Energiegenossenschaft.

Die dritte Fastenwoche – Lebensmittelretten

In Deutschland landen jährlich 18 Mio. t Lebensmittel im Müll. Das entspricht etwa einem Drittel aller Lebensmittel, die eigentlich für unsere Ernährung teilweise in fernen Ländern angebaut werden. Vieles davon wird von Gastronomie und Handel entsorgt, 4,4 Mio. t weggeworfene Lebensmittel stammen aus privaten Haushalten. Für den Lebensmittelanbau eignen sich auf unserer Erde ca. 1/8 der Erdoberfläche. Bitte nehmt einen Apfel, viertelt ihn und schneidet ein Viertel noch mal durch, damit ihr ein Gefühl für die zur Verfügung stehende Fläche bekommt – und dann esst den Apfel bitte auf! 70% dieser Fläche wird für die Produktion von Fleisch (Weide oder Futter) verwendet, deshalb ist Obst, Salat und Gemüse inzwischen teurer als Fleisch.

Wie retten wir Lebensmittel und was haben Lebensmittel mit dem Klima zu tun?

Wenn wir uns „normal“ ernähren, bringen wir ca. 5,5 t CO2 pro Kopf und Jahr auf die Waage. Reduzieren wir unseren Fleischkonsum weitgehen oder ernähren wir uns vegetarisch, verringert sich dieses Gewicht auf 2,5 t CO2. Vegane Ernährung schlägt nur noch mit einem Gewicht von 350-750 kg CO2 zu buche. So leben wir nicht nur gesund, sondern sorgen auch für ein gutes Klima!

Erster Schritt, um Lebensmittelretten zu retten:

Bitte kauft nur so viel ein, wie Ihr auch benötigt. Wer kennt das nicht: die Banane ist braun und keiner mag sie mehr, also ab in den Müll, bevor die Obstfliegen dran sitzen. Zur Info: diese Banane wurde für Euch angebaut, wurde 10.000 km in einem gekühlten Frachtschiff zu uns transportiert, in speziell gebauten Reifehäusern gelagert, im Supermarkt „liebevoll“ einsortiert, von Euch gekauft, nach Hause getragen – um direkt entsorgt zu werden. Bitte geht mit offenen Augen einkaufen und macht Euch bewusst, welche Mühe es gekostet hat, das wir täglich „aus dem Vollen schöpfen“ können.

„So viel Du brauchst…“ lautet der Untertitel des Klimafastens der Kirchen.

Eine tolle Initiative des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ist „Zu gut für die Tonne!“ Viele, viele Tipps und Rezepte, auch als App: www.zugutfuerdietonne.de

Zweiter Schritt:

Lokale Lebensmittelretter sind Die Hofer Tafel e.V. (www.die-hofer-tafel.de) und das Hofer foodsharing –Team (www.foodsharing-staedte.org/de/stadt/hof). Werdet Lebensmittelretter!

FairTeiler für Lebensmittel findet Ihr in Hof:
Hochschule, Gebäude B, Alfons-Goppel-Platz 1, mit Kühlung,
Öffnungszeiten ab April: MO-FR 9-18 Uhr und

Kasa/Diakonie Hochfranken, Sophienstr. 18a, Öffnungszeiten: MO-DO 9-15 Uhr, FR 9-12 Uhr

Ihr kennt einen Platz in und um Hof, an dem man einen FairTeiler einrichten könnte? Bitte meldet Euch!

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Handelsbetriebe und die Gastronomie, die sich an die beiden oben genannten Gruppen wenden, bevor Lebensmittel in der Tonne landen!

In dieser Woche…:

  • Geh ich mal auf den Wochenmarkt in Hof, Rehau, Münchberg, Naila, …
  • Erkundige mich über Urban Gardening in Hof (www.kreisgruppehof.bund-naturschutz.com/urban-gardening) oder Awalla e.V. (awalla.org)
  • Kaufe ich möglichst regional, saisonal und Bio. Einen Einkaufsführer mit Direktvermarktern für den Hofer Landkreis erhaltet Ihr im Umweltbüro – oder online (https://kreisgruppehof.bund-naturschutz.com/service/einkaufsfuehrer), neu dazugekommen sind Weiderinder aus Hallerstein (hallerstein-luing.de) für den Festtagsbraten. Ihr kennt noch mehr? Bitte melden, wir teilen!
  • Wie wär‘s mit zusammen kochen? Macht Spaß, spart Energie und schmeckt besser!
  • Lasse ich mich inspirieren von: slowfood.de, www.eatsmarter.de

Die vierte Fastenwoche – Elektronik-Konsum

Wie immer erstmal Infos:

Mehr als die Hälfte der Menschheit ist online. Wir auch. Wäre das Internet ein Land, stünde es beim Energieverbrauch an 6. Stelle. Vor allem die  Rechenzentren, in denen die Daten für uns gespeichert und jederzeit abrufbar zur Verfügung stehen, brauchen sehr viel Energie. Eine kWh Strom „wiegt“ etwa 0,5kg CO2. In Deutschland brauchen wir für den Internetbetrieb und die Rechenzentren zur Zeit:

13 Terawattstunden, das sind 13 Milliarden kWh im Jahr. Das entspricht 6,5 Mio. Tonnen CO2.

(https://www.swrfernsehen.de/landesschau-rp/gutzuwissen/Weltweiter-Stromfresser-In-diesem-Ausmass-verbraucht-die-Digitalisierung-Energie,stromfresser-digitalisierung-100.html)

In Zukunft wird der Energiebedarf aufgrund immer höherer Datenraten für noch schnelleres Internet und immer höhere Auflösung von Graphiken für noch bessere Bildqualität steigen.

Für weitere Informationen dazu:

https://www.eon.com/de/ueber-uns/presse/pressemitteilungen/2019/neue-studie-sieht-drastisch-erhoehten-energieverbrauch-von-rechenzentren-durch-neuen-mobilfunkstandard-5G.html

Aber natürlich brauchen wir auch noch Geräte, um Internet nutzen zu können:

Unser PC zuhause verbraucht etwa 58kg CO2 im Jahr, dazu kommen Smartphones, Tablets, Notebooks für unterwegs, Smart TV, … . Filme und Videos streamen, Bilder in der Cloud (engl. für Wolke) speichern, per E-Mail verschicken, alles ganz normal, oder? Ja – nur nicht gut fürs Klima und auch nicht gut für uns.

Wer bei Cloud an weiße Schäfchenwolken denkt, die schwerelos dahingleiten, den muss ich enttäuschen. Eher so:

Das können wir tun, um unser CO2-Gewicht merklich zu reduzieren:

Welche elektronischen Geräte braucht ihr wirklich? Schon die Produktion elektronischer Geräte erzeugt CO2. Gebt die anderen weiter oder  gebt sie bei Sammelstellen zur Wiederverwendung weiter, z.B. bei  https://www.telekom.de/hilfe/downloads/handyruecknahme.pdf oder https://mission-einewelt.de/kampagnen/handyaktion-bayern/ und natürlich auch bei https://www.azv-hof.de/privat/abfallarten/elektroaltgeraete.html?L=0

Achtet auf nachhaltige Geräte (z.B. https://www.fairphone.com/de/ oder  https://www.shiftphones.com/ ) und bleibt ihnen „treu“ (Nicht dauernd Neues!)

Speichert nur, was wirklich nötig ist! Und das besser auf USB-Sticks oder Festplatten.

Wie wäre es mit einem Filmabend ohne Netflix, Amazon,… Greift doch mal zur Lieblings-DVD!

Werden Eure Lieblings-Apps mit erneuerbarem Strom betrieben? Finde es heraus: http://www.clickclean.org/germany/de/

Und wenn ihr was nicht wisst – nachschlagen. In Büchern. Oder jemanden fragen.

Die fünfte Fastenwoche – Mobilität und Reisen

Bitte nicht in Corona-Zeiten! Aber gern danach:

Zum Einstieg in diese Woche mein Kultur-Tipp:  das neue Programm des Kabarettisten Alfons:

„Wo kommen wir her, wo gehen wir hin, und gibt es dort auch genug Parkplätze?“

Grundsätzlich ist unser Mobilitätsverhalten sehr stark von unseren Lebensumständen abhängig. Wie weit ist der Arbeitsplatz entfernt, die Schule, der Verein, die Freunde,…? Führe ich eine Fernbeziehung? Mein Studium sieht ein Auslandspraktikum vor. Jeder kann je nach Lebenssituation CO2 fasten und das geht so:

Für Pendler:

Für Alle aus der Rehauer Region:

Hier gibt es den Hofer Landbus, den man über eine App buchen kann. Nun könnte man denken, Zielgruppe seien junge Leute, die ihren Lebensalltag sowieso übers Handy organisieren. Eine Fahrt kostet 3,00 €, Schülerfahrkarten werden nicht anerkannt und einen Account für die Registrierung dürfen nur Personen ab 18 Jahren anlegen. Schade – Bis dahin haben wohl die meisten den „Führerschein mit 17“ gemacht. Für nähere Informationen siehe unter:

https://hofer-landbus.de/

Für alle, die den Öffentlichen Nahverkehr aus dem Umland nutzen und  nicht am Hofer Hauptbahnhof arbeiten oder das System Landbus/ Stadtbus einfach nicht verstehen (ich gehöre auch dazu!)- wie wär‘s mit Zug und Radl fahren? https://www.klimaschutz.de/service/meldung/bikeride-offensive-stadt-hof-und-deutsche-bahn-er%C3%B6ffnen-erste-radabstellanlage

Informationen über HOT – den neuen Hochfrankentarif. Ich finde das nicht „hot“: mit dem Öko-Netzticket ist man auf dem richtigen Weg, für den Großteil der Pendler ist es aber leider ungeeignet, da man den ÖPNV werktags erst ab 12 Uhr nutzen darf.

https://www.hof.de/hof/media/files/leben/HOT_Faltblatt_2016_online.pdf

Bis die Verknüpfung von Nahverkehr und Stadtbussen noch besser funktioniert, ist mein Vorschlag:

Sucht Euch Mitfahrer oder eine Mitfahrgelegenheit. In der folgenden App ist unsere Region zwar noch nicht vertreten, aber das können wir ja ändern!

https://pendlerportal.de/

 

Für Alle mit Reisefieber:

Na? Urlaub schon gebucht? Genießt ihn! Oder fällt er ins Wasser wegen Corona? Für die Zukunft bitte ich Euch, die Alternativen zu prüfen. Es gibt wunderbare Möglichkeiten, die Welt zu entdecken, sich zu entspannen oder „einfach mal rauszukommen“ ohne unsere Erde damit zu belasten. Dazu wie immer erst einmal ein paar Informationen:

Wenn wir unser Klimaziel erreichen wollen, dann seht Ihr in der Graphik, wie weit wir mit unseren gewohnten Transportmitteln kommen:

Mit unserem CO2 –Jahresbudget könnten wir z.B. 1x von Berlin nach Paris reisen. Oder täglich ca. 7 km zur Arbeit pendeln (natürlich abhängig von der Art Eures PKWs).

Ein Flug von Berlin nach Teneriffa schlägt mit 1,9t CO2 pro Kopf  zu Buche, eine Reise von Berlin nach Los Angeles erzeugt 6t CO2 pro Kopf.  Damit ist sind Flugreisen mit unserem Budget nicht mehr zu machen. „Aber jeder fliegt doch.“ werden sich manche denken. Bei uns gehört das tatsächlich zum alltäglichen Bild – weltweit sind es  nur 5% aller Menschen, die schon mal geflogen sind!

Also Kreuzfahrt statt Flug? Bei den herkömmlichen Kreuzfahrten ist das leider auch keine Alternative, denn eine 14 tägige Kreuzfahrt erhöht Euer CO2 –Gewicht um satte 3 Tonnen.

Einige völlig verschiedene  Anbieter nachhaltiger Reisen habe ich Euch unten zusammengetragen. Diese Liste ist sicher nicht vollständig. Über gute Tipps und Empfehlungen freue ich mich sehr. Schreibt mir, ich werde Eure Tipps auf dieser Seite teilen.

Reisen:

Nachhaltig reisen: Die 10 besten Öko-Reiseportale

https://www.bahn.de/p/view/urlaub/staedtereisen/bahnhotel-paket.shtml?dbkanal_007=L01_S01_D001_KIN0002_BH-Teaser2-bhpaket-kw49_LZ08

oder mal was „Verrücktes“ ausprobieren? Dann schaut doch mal unter Karls Hotel „Alles Paletti“( https://www.karls.de/roevershagen/reservieren/uebernachtung-buchen/hotel-alles-paletti.html)

Sollten sich Flugreisen nicht verhindern lassen, schaut mal hier:

https://www.atmosfair.de/de/

 

In dieser Woche:

  • Nehme ich für Strecken unter 3km das Auto? Das versuche ich (in der Fastenzeit) zu vermeiden.
  • Finde ich Menschen, die mit mir zusammen pendeln.

https://pendlerportal.de/

  • Plane ich den nächsten Urlaub: Wohin und wie kann ich klimafreundlich reisen?
  • Was bedeutet für mich Urlaub? Werden diese Bedürfnisse nur erfüllt, wenn ich weit weg reise? Tipp: schaut doch mal in die Tourist-Info vor Ort.
  • Führe ich einen Frühjahrs-Check bei meinem Fahrrad durch.
  • Halte ich mich auf der Autobahn an ein freiwilliges Tempolimit von 130 km/h.

 

 

Ein Tipp an alle, die mit Kindern zu Hause sind – „verreist“ doch mal in Eurer Wohnung:

Packt eine Tasche mit Dingen, die Euch im Urlaub wichtig sind und macht Badeurlaub im Bad, Wanderurlaub durch die ganze Wohnung,…. Denkt Euch Phantasieziele aus und erkundet sie zusammen. Viel Vergnügen.

Die sechste Fastenwoche – Plastikfreies Leben

„Abgesehen von der kleinen Menge, die verbrannt wurde – und es ist eine sehr kleine Menge – gibt es jedes Stück Plastik, das jemals hergestellt wurde, immer noch.“

(Charles Moore, Ozeanograph und Entdecker des großen Plastikmüllstrudels im Pazifik, der 4,5-mal so groß ist wie Deutschland)

„CO2 , Methan und andere Treibhausgase werden in jeder Phase des Plastik-Lebenszyklus freigesetzt. Das beginnt, wenn die fossilen Rohstoffe gewonnen, raffiniert und in energieintensiven Verfahren verarbeitet werden, und endet, wo Kunststoffabfälle entsorgt oder verbrannt werden.“ (Plastikatlas 2019, S. 26)

Abgesehen davon, dass mit zunehmendem Verbrauch der letzten Jahre auch die CO2-Emmissionen gestiegen sind und weiter steigen, sammelt sich alles je produzierte und noch produzierte Plastik in unserer Welt an. Nicht nur in Gewässern, auf landwirtschaftlichen Flächen, in Mensch und Tier, sondern überall auf der ganzen Welt. Vermutlich wird es so schnell kein plastikfreies Leben auf unserem Planeten geben, aber wir sollten anfangen, daran zu arbeiten.

Die meisten Kunststoffe, z.B. für Verpackungen, in Kleidung, für Gebrauchsgegenstände, Spielzeug, Deko, Kosmetik,… brauchen wir eigentlich nicht und könnten vermieden werden. Und was nicht produziert wird, „wiegt“ kein CO2! Eigentlich ganz einfach.

Unten habe ich Euch wieder einige Links zum Thema zusammengestellt. Achtet doch einmal darauf, wo Euch Plastik im Alltag überall begegnet. Wenn möglich, ersetzt schrittweise diese Gegenstände durch nachhaltigere Alternativen. Das Angebot an Vorschlägen ist so groß, dass wirklich Jeder und Jede sich das Passende heraussuchen kann. Ihr werdet feststellen, dass es wirklich Freude macht. Vielleicht habt Ihr Lust bekommen, in Corona-Zeiten das eine oder andere Ostergeschenk selber zu basteln!

 

In dieser Woche…:

  • Nehme ich Kunststoffe in meiner Umgebung bewusst wahr und überlege, wie ich sie schrittweise durch nachhaltige Alternativen ersetzten kann. Schaut mal hier:

https://www.smarticular.net/mein-tag-mit-plastik-zwischen-bequemlichkeit-und-veraenderung

https://ecoyou.de/plastikfrei-leben/#Haushalt

https://www.monomeer.de/index.php

 

 

  • Sammele ich bei einem Spaziergang Plastikmüll und mach die Welt damit ein bisschen schöner!

Regionale Helden:

hofmann druck, design + neue medien e.K. Web: www.hofmann-druck-design.de

Die siebte Fastenwoche – Gemeinsame Veränderungen

Als wir diese CO2-Fastenaktion im Februar gestartet haben, lebten wir in einer Welt, in der Wirtschaftswachstum, Konsum und globales Reisen völlig normal waren.

In den wenigen Wochen hat sich unsere Welt durch die Corona-Pandemie radikal verändert. Die Wirtschaft ist zum Erliegen gekommen und damit auch der Konsum. Reisen sind in Zeiten von Grenzschließungen kaum mehr möglich. Wir alle haben in kürzester Zeit Entwicklungen gesehen, die wir niemals für möglich gehalten haben. Schulschließungen, Kontaktverbote, gesperrte Spielplätze und verwaiste Vereinsheime. Auch unsere Treffen konnten nicht mehr stattfinden und es ist fraglich, wann die Menschen wieder zusammenkommen können.

Zuhause bleiben lautet unser Auftrag, um andere zu schützen. Das fällt vielen, vor allem bei schönem Wetter nicht leicht. Der Tweed von Sham Jaff bringt unsere Situation gut auf den Punkt:

„Ich bin jung, deswegen juckt mich das Coronavirus nicht“ ist der Zwillingsbruder von „Ich bin alt, deswegen ist mir der Klimawandel egal“.

Sham Jaff @sham_jaff  18:43 – 16. März 2020

Zu der Bedrohung durch den Klimawandel kam jetzt noch die Bedrohung durch die Pandemie. Der Zukunftsforscher Matthias Horx meint: „Wir erleben momentan nicht nur eine Weltkrise, sondern auch eine Krisenwelt.“ (siehe Links zum Podcast unten) Aber das ist kein Ende, sondern ein Anfang! Homeoffice oder online learning sind Beispiele, wie anders unser Leben aussehen kann. Ohne den üblichen Stau im Berufsverkehr. Damit die Menschen in den Großstädten genug Abstand voneinander halten können, wenn sie nach draußen gehen, wird überlegt, die Straßen für Autos zu sperren und den Raum den Menschen zur Verfügung zu stellen. Wir sind dazu aufgerufen, wenn möglich, unseren Mundschutz selbst zu nähen, statt zu kaufen. Alles steht im Moment auf dem Kopf – und wir haben die Möglichkeit, alles neu zu ordnen.

„So viel Du brauchst…“. Unter diesem Motto steht unsere Klimafasten-Aktion. Beim Anblick leerer Regale frage ich mich schon: „brauchen wir so viel?“ Zumindest beim Thema Toilettenpapier habe ich noch einen Tipp für Euch: Goldeimer Toilettenpapier, ein Social Business, das sich in Kooperation mit Viva con Agua für den weltweiten Zugang zu sauberen Trinkwasser einsetzt. Denn regelmäßiges Händewaschen sollte kein Luxus sein, den nur wir uns leisten können!

Ich bedanke mich bei allen, die „mitgefastet“ haben. Es wäre schön, wenn möglichst viele Leute aus unserer Region gemeinsam mit mir dieses Jahr auf „Erkundungs-Tour“ gehen. Es gibt noch so viele Möglichkeiten zu entdecken, klimafreundlich und klimagerecht zu leben.

Macht mit. Traut Euch. Meldet Euch an. Es tut uns gut.

Hier noch 2 Tipps zum Reinhören:

https://www.zukunftsinstitut.de/podcast/treffpunkt-zukunft/zukunft-heute-matthias-horx/

https://www.br.de/mediathek/podcast/aktuelle-interviews/wissenschaft-in-corona-zeiten-prof-harald-lesch-astro-physiker-und-philosoph/1794673

 

Klima-Handeln vom 27.04. – 03.05.2020: Müll sammeln – plogging

Der Frühling ist da, alles blüht und wir haben eine Menge Zeit, um spazieren zu gehen. Leider trübt der Blick auf etlichen Müll entlang unserer Wege die Freude am Draußensein.

Vielerorts gab es deshalb im Frühjahr Müllsammelaktionen, wie „Rama Dama“. Wegen Corona wurden die meisten Aktionen in diesem Frühjahr abgesagt, da viele sich zusammenfanden, um sich gemeinsam ans Werk zu machen. Dass wir uns nicht mehr treffen dürfen, bedeutet nicht, dass wir unsere Umwelt nicht ein bisschen schöner machen können.

Also, entweder nehmt Ihr beim Spazierengehen am besten zwei Beutel mit. Einen für Restmüll und einen für recyclebare Stolle, wie Kunststoff oder Glas. Sammelt auf, soviel Ihr könnt und wollt. Danach entsorgt die Beutel. Am besten in öffentlichen Abfallbehältern/ Containern. Bitte ärgert Euch nicht über die Menschen, die diesen Müll einfach weggeworfen haben! Hier gibt es sicher Diskussionsbedarf. Aber jetzt geht es darum, etwas Gutes zu tun – und das mit Freude. Vielleicht macht Ihr Vorher-Nachher-Bilder und schickt Sie mir.

Bitte Handschuhe nicht vergessen!

An alle Sportler: eine schöne Art Sport mit Umweltschutz zu verbinden, ist ein neuer Trend aus Skandinavien. Plogging Die Forchheimer haben es ausprobiert und ein Video auf Youtube gestellt: https://www.bing.com/videos/search?q=ploggingview=detailmid=78156503F41CB001032E78156503F41CB001032E&FORM=VRDGARru=%2Fvideos%2Fsearch%3Fq%3Dplogging%26FORM%3DHDRSC3

Was hat Müll mit Klima zu tun?

Alles, was weggeworfen wurde, wurde mit dem Einsatz von Ressourcen und Energie hergestellt. Nur weil wir die Dinge nicht mehr benötigen und wieder „abgeben“, bedeutet das nicht, dass das Ressourcen- und Energie-Konto wieder aufgefüllt wird! Verbraucht ist verbraucht. Und das CO2, das bei der Produktion, dem Transport, dem Handel,… entstanden ist, beeinflusst unser Klima. Deshalb ist es besser, Müll gar nicht erst entstehen zu lassen. Precycling vor Upcycling vor Recycling. Richtigen Müll können wir uns gar nicht mehr leisten!

Bild: © Sarah Lazarovic

 

Klima-Handeln vom 4. – 10.05.2020: Do-it-yourself


Quelle: https://www.smarticular.net/mundschutz-naehen-atemschutz-staubschutz-maske/

Da der Mundschutz bei uns inzwischen Teil unseres Lebensstils geworden ist, sollten wir uns auch diesem Thema widmen:

Da es momentan nicht für alle genügend Mundschutzmasken zu kaufen  gibt, sind wir aufgerufen worden, selber aktiv zu werden. Staatlich angeordnetes Do-it-yourself ist eine völlig neue Erfahrung. Von verschiedenen Stellen wurden gratis Näh- und Bastelanleitungen ins Netz gestellt, anstatt wie üblich nur gegen Gebühr heruntergeladen werden zu können. Nun hatten aber die Geschäfte geschlossen und benötigtes Material war auch online entweder zu horrenden Preisen erhältlich, oder hatte wochenlange Lieferzeit, oder war schlicht ausverkauft. Deshalb galt es die eigenen vier Wände nach geeignetem Zubehör zu durchforsten und so wurden alte T-Shirts oder Betttücher zerschnitten, um stylische Mund-Nase-Bedeckungen herzustellen. Das nennt man Upcycling. Etwas, was für viele tatsächlich vor Corona keine Option war. Das Ergebnis kann man sich seit Einführung der Mundschutzpflicht in der Öffentlichkeit ansehen: eine Art Open-Air Galerie der unterschiedlichsten Stile und Macharten! Präsentiert von den ungewöhnlichsten Modells, nämlich von uns allen. Das eint.

Und noch etwas Gutes hat diese Aktion: da die selber hergestellten Masken waschbar sind, ist die Umweltbelastung im Vergleich zu den Bergen von Müll durch Einwegmasken gering.

Bleibt die Frage nach der Zeit nach Corona. Was wird aus den Millionen kunterbunter Community-Masken? Wir könnten sie alle zusammenknoten und als Girlande für unsere wieder stattfindenden Straßenfeste verwenden.

Ich persönlich habe mir große, bunt bedruckte Taschentücher (Bio-Baumwolle und Bio-Farben) besorgt, die ich falte und mithilfe von Gummis über den Ohren befestige. Die Tücher haben den großen Vorteil, dass ich sie problemlos waschen und bügeln kann. Wenn Corona Geschichte ist, werden sie die üblichen Papier-Taschentücher ersetzten. Damit kann ich mich auch von deren Plastikverpackung verabschieden. Zum Beispiel zu beziehen über www.tashi-tuch.de

Welchen Einfluss hat das Thema auf Euren Lebensstil und wie geht Ihr damit um? Schickt mir gerne Bilder von Euren Masken zu.


Dieses Bild wurde mir zugesandt, allerdings ohne Quellenangabe! Dennoch möchte ich es mit Euch teilen.

 

Klima-Handeln vom 11. – 17.05.2020: Garten, Beet und Fensterbank

Die Gartensaison ist eröffnet! Überall grünt und blüht es jetzt schon. Platz ist auf der kleinsten Fensterbank, gerne auch mal senkrecht die Wand hoch! Egal, ob Ihr Blumen liebt, Naschobst oder Snackgemüse in Reichweite Eurer Sitzgelegenheit haben wollt, oder im Garten unter die Selbstversorger geht – wenn Ihr klimafreundlich gärtnern möchtet, dann

  • gärtnert grundsätzlich torffrei! Kauft torffreie Blumenerde und achtet auch beim Kauf Eurer Pflanzen, dass sie möglichst nicht in Torf gezogen wurden. Die allermeisten Gartenbaubetriebe verbrauchen Unmengen an Torf, das bedeutet, dass mit jedem Pflänzchen, das Ihr dort kauft, ein Stück Moor verloren geht. Unwiederbringlich.

  • gärtnert insektenfreundlich=vogelfreundlich=menschenfreundlich! Was gibt es schöneres, als das Summen von Bienen und Hummeln, das Zirpen von Heuschrecken und Grillen, das Herumflattern von Schmetterlingen, das Pfeifen der Vögel. All diese Dinge sind in Zeiten Englischer Rasenflächen, Schottergärten und Roundup nicht mehr selbstverständlich. Natürlich wird es dann auch Blattläuse geben – aber eben auch Marienkäfer! Macht Folgendes:

keine Chemie im Garten! Es gibt genug Rezepte/Anbieter für natürlichen Dünger oder Pflanzenschutz.

Verwendet vorwiegend ungefüllt blühende Pflanzen. Bei den gefüllt blühenden gibt es nichts für Biene & Co zu holen. Viele Infos auch unter www.bienenfuettern.de

Wiese statt Rasen. Das spart eine Menge Arbeit, ist ökologisch wertvoll und sieht hübsch aus.

  • gärtnert wassersparend! Uns droht Dank Klimawandel das dritte Dürrejahr in Folge, also verwendet Pflanzen, die mit diesem Stress gut klarkommen, wie z.B. die meisten Kräuter und viele Stauden. Eine Wasserschale für die Insekten und Vögel sollte dennoch immer gefüllt sein.

 

Bezugsquellen:

Sortiment Shop Onlineshop/ Adressen
Saatgut
Zertifiziertes Saatgut Bingenheimer Saatgut www.bingenheimersaatgut.de
Initiative, ökologisch hergestelltes samenfestes Saatgut, alte Sorten Samenfest www.samenfest.de
Bio-Saatgut Selbstversorgerinitiative mit Informationsangebot Dreschflegel www.dreschflegel-saatgut.de
ökologisch produziertes Gemüsesaatgut Culinaris-Saatgut www.culinaris-saatgut.de
Gemüse, Saatgut für Gehölze, Gründüngung Bio-Saatgut Gaby Krautkrämer www.bio-saatgut.de
Samen und Pflanzen gebietseigener Wildblumen und Wildgräser aus gesicherter Herkunft Rieger-Hoffmann www.rieger-hofmann.de
Anbieter von Veitshöchheimer Saatgutmischungen für Blumenwiesen Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) www.lwg.bayern.de/landespflege/urbanes_gruen/196734/
Pflanzen
In Bio-Qualität Gärtnerei der Lebenshilfe Hof www.hw-hof.de
ökologisch zertifizierte Pflanzen, großes Angebot an Duftpelargonien Kräuterei www.kraeuterei.de
Wildstaudengärterei, Kräuter, Wiesensaatgut Hof Berggarten www.hof-berggarten.de
Staudengärtnerei, Wildstauden, Gemüse, Kräuter, Saatgut Gaißmayer www.gaissmayer.de
Bioland Stauden, Kräuter, Gräser Spatz und Frank www.stauden-spatzundfrank.de
Duftpflanzen und Kräuter Syringa www.syringa-pflanzen.de
ökologisch erzeugte Pflanzen Christian Herb www.bio-kraeuter.de
Alte Sorten, Gehölze, Pilzbruten, großes Saatkartoffelangebot Bioland Hof Jeebel www.biogartenversand.de
Gehölze
heimische Gehölzarten, alte Obstsorten und wurzelechte alte Rosensorten Ahornblatt www.ahornblatt-garten.de
Rosen in großer Vielfalt Rosenschule Ruf www.rosenschule.de
Torffreie Erden
Einen Einkaufsführer mit Anbietern torffreier Erden bietet der Bund Naturschutz BUND https://www.bund-naturschutz.de/fileadmin/Bilder_und_Dokumente/Themen/Landwirtschaft/Garten/BUND_einkaufsfuehrer_torffreie_erden2018.pdf

 

Klima-Handeln vom 18. – 24.05.2020: Urban Gardening

Bis ins 19. Jahrhundert war es völlig normal, innerhalb der Städte Feldfrüchte anzubauen. Danach wurde zunehmend menschliche Arbeit durch Maschinen ersetzt und die Landwirtschaft verschwand aus den Städten. Stattdessen wurden Schrebergärten gegründet, da das Bedürfnis nach Selbstversorgung groß war. Was heute als Trend gilt, ist also nicht neu. Allerdings hat sich das Platzangebot in den Städten verringert, was dazu führt, dass auch auf kleinstem Raum – oder senkrecht – Obst, Gemüse, Salate, Kräuter oder Blumen angebaut werden. Inzwischen sind auch wieder Schrebergärten, die lange als „Gartenzwergkolonien“ verpönt waren, heiß begehrt!

Eine „augenzwinkernde“ Gartenzwerg- Ausstellung 2016 in der Gärtnerei Schullian in Bozen

 

Urban Gardening kann also als Bewegung gesehen werden, die entweder dem Wunsch nach Selbstversorgung in der Stadt gerecht wird, als auch dem Wunsch nach einem Stück Natur, realisiert durch z.B. insektenfreundliche Bepflanzung. Urban Gardening bedeutet aber auch, ungenutzte, oft hässliche Flächen in der Stadt mit Pflanzen zu verschönern (wahrscheinlich denken gerade alle Hofer dasselbe!) und entwickeln sich oft genug zu „Locations“, wie beispielsweise Awalla in Hof. Es entstehen „Wir-Gärten“ statt „Bier-Gärten“.

Beispiel Prinzessinengarten in Berlin

 

Urban Gardening ist eigentlich schon ein Gartenkonzept:

  • Möglichst naturnah
  • Verspielt bis verrückt
  • Oft verbunden mit Upcycling
  • Im Idealfall als Ort des Miteinander

 

Foto: alleideen.com

Ihr kennt gute/witzige/ausgefallene Projekte auf Fensterbank, Garten oder im öffentlichen Raum? Bitte macht ein Foto und schickt es mir, ich bin immer auf der Suche nach lokalen „Klima-Helden“.

Klima-Handeln vom 25. – 31.05.2020: Urlaubszeit

Die Pfingstferien stehen vor der Tür und sie werden vermutlich für die allermeisten ganz anders ausfallen als gedacht.  Entweder sind Reisen wie bisher zur Zeit nicht möglich, oder der Urlaubsanspruch der Eltern ist bereits erschöpft, da sie (neben Home-Office) ihre Kinder betreut haben oder das Geld wird durch Kurzarbeit knapp. Man kann nicht mehr einfachmal wegfahren, denn Corona ist überall. Übrigens genauso wie der Klimawandel. Das klingt nach schlechten Nachrichten. Also, was tun? Es ist für uns alle enorm wichtig, Auszeiten zu nehmen! Also lasst uns dieses Jahr etwas anderes versuchen.

Ausflüge, langes Wochenende oder doch 14 Tage am Stück?

Normalerweise rufen die meisten von uns im Internet diverse Reiseportale auf und sind auf der Suche nach dem ultimativen Schnäppchen. So etwas wie Jagdfieber packt uns: finde eine Reise, deren Ziel möglichst weit weg ist, die Hin- und Heimreise möglichst komfortabel, die Unterbringung möglichst luxuriös und der Preis lächerlich klein!

so etwas wie 2 Wochen All-inclusive Traum-Strand mit Flug und Unterbringung im Luxushotel, ausgefallenem Kulturprogramm, Tauchschule, Bars, … für 650 Euro

Schnell buchen, bevor uns jemand zuvor kommt. Geschafft? Dann stellt sich die Freude ein, „fette Beute“ gemacht zu haben. Die Urlaubsprospekte sind unsere ersten vorzeigbaren Trophäen, die wir bis zum Reiseantritt immer in unserer Nähe haben.

Bei allem Jagdglück: Das klingt schön – wenn der Preis stimmen würde. Denn die Kosten für diesen Urlaub tragen wir alle: Flugreisen sind in der heutigen Form ein Klimakiller (siehe auch die Beiträge zu CO2 und Reisen beim Klima-Fasten), die Umwelt in den Urlaubsgebieten stark belastet, das Personal oft nicht fair bezahlt,… .

Ist es uns das wert?

Werdet Tourist, sobald ihr Euer Zuhause verlasst und verlasst die ausgetretenen Pfade, die Euch normalerweise zur Arbeit oder in die Schule bringen. Entdeckt schöne Orte und neue Ansichten. Atmet tief durch. Vielleicht findet ihr Cafés oder Biergärten, Hotels, Campingplätze in denen Ihr noch nie wart. Informiert Euch in der Tourist-Info vor Ort über Freizeitmöglichkeiten und Kulturangebot. Gönnt Euch etwas, so wie man sich auch im Urlaub das eine oder andere gönnt.

Ihr möchtet Eure Urlaubstipps, Bilder von Lieblingsorten, .. teilen und Neues erfahren? Jederzeit gerne. Meldet Euch bei mir, dann schicke ich Euch einen Einladungslink zur Klima-WhatsApp-Gruppe für Hof und Umgebung!

Das Schöne am Urlaub daheim ist, dass wir unsere neuen Lieblingsorte auch kurzfristig erreichen können. Baden, Segeln, Surfen, Kanu fahren, Reiten, Radeln, Wandern, Klettern –  bei uns im Hofer Land ist das alles möglich!

Mögliche Reiseportale:

 

https://www.frankenwald-tourismus.de/de/

 

Ihr möchtet auf Souvenirs in Eurem Urlaub nicht verzichten? Schaut mal bei https://6gradcooler.de/ vorbei.

 

 

Birgit Schreier, Umwelt- und Erlebnispädagogin

Mo-Mi: 7.30- 12.30 und 13- 16 Uhr
Fr: 7.30- 12.30 Uhr

Tel.: 09281 16306
E-Mail: emil@bund-naturschutz.com

 

 

 

Termine

KlimaFasten in Kooperation mit St. Gumbertuskirche Schwarzenbach/ Saale, St. Johanneskirche, Hof und der Lutherkirche in Hof – Danke fürs Mitmachen!

Wann und Wo?:
Donnerstags 18 Uhr, Evangelisches Gemeindehaus, Bahnhofstr. 2, Schwarzenbach

Wann und Wo?:
Dienstags 17.15 Uhr im Martin-Luther-Zimmer,  St. Johanneskirche, Oelsnitzer Str. 8, Hof

Weitere Termine:

Mitte April bis Juni:
Wie können wir unseren Lebensstil klimafreundlich gestalten? Siehe auch unter „Aktuell“.

Klima-Handeln vom 27.04. – 03.05.2020: Müll sammeln – plogging

Klima-Handeln vom 4. – 10.05.2020: Do it yourself

Klima-Handeln vom 11. – 17.05.2020: Garten, Beet und Fensterbank

Klima-Handeln vom 18. – 24.05.2020: Urban Gardening

Klima-Handeln vom 25. – 31.05.2020: Urlaubszeit


Juli bis September:
„Die glorreichen 17“ – was bedeutet Nachhaltigkeit für den Klimaschutz und wie können wir noch nachhaltiger werden?

Oktober bis Dezember:
In der Zeit der Weihnachtseinkäufe – wie geht klimafreundliches Shoppen und Schenken?

 

 

 

 

Kontakt

Birgit Schreier, Umwelt- und Erlebnispädagogin

Mo-Mi: 7.30- 12.30 und 13 – 16 Uhr
Fr: 7.30- 12.30 Uhr

Tel.: 09281 16306
E-Mail: emil@bund-naturschutz.com

Sie können mich persönlich im Umweltbüro, Auguststraße 1, Eingang Ludwigstraße, 95028 Hof erreichen.

 

 

 

Schau mal hier

Die glorreichen 17

Klimawandel

Ökoschulden

Klimarechner

Klima-Atlas