Klima-Handeln in Hof

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***** Aufgrund der aktuellen Corona-Krise wird es keine weiteren Treffen der Fasten-Gruppen geben, Informationen zum Klima-Fasten werden aber weiterhin online zur Verfügung stehen.*****

Umweltprojekt 2020 in Stadt und Landkreis Hof

Klima-Wandel, Klima-Anpassung, Klima-Krise, Klima-Notstand, Klima-Leugner und viele Klima-Irgendwas, die noch erfunden werden müssen. Wir setzten noch einen drauf:

Klima-Handeln

Das Projekt soll aufzeigen, wie wir durch unser alltägliches Leben und Wirtschaften durchaus positiven Einfluss auf das Klima nehmen können.  Und weil das gemeinsam mehr Spaß macht, wollen wir uns in Gruppen dieses Jahr immer wieder treffen. Jeder ab 14 Jahre kann mitmachen. Achtung: begrenzte Teilnehmerzahl!  Bitte meldet Euch daher so bald wie möglich unter emil@bund-naturschutz.com oder telefonisch: 09281/ 16306. Bei Zeit und Ort werde ich mich nach Euch richten. Ihr seid schon eine Gruppe und wollt Euch dieses Jahr verstärkt dem Klimaschutz widmen? Dann komme ich gerne zu Euch!

Bei diesen Treffen wollen wir zusammen herausfinden, wie wir  noch klima-freundlicher  werden und  neue Impulse bekommen!

Bis bald

Eure Birgit Schreier

 

 

Aktuell

2. Fastenwoche 3. Fastenwoche 4. Fastenwoche 5. Fastenwoche

Die erste Fastenwoche – unser CO2 Fußabdruck

Statistisch gesehen erzeugt jeder von uns in Deutschland 11t CO2 im Jahr. Woher stammt dieses CO2?

30% stammen aus dem Bereich Konsum,

25% aus dem Bereich Energie,

22% aus dem Bereich Mobilität,

13% aus dem Bereich Ernährung und

nur 10% aus öffentlichen Emissionen, auf die wir nur wenig Einfluss haben. Anders stellt sich die Lage bei den übrigen Bereichen dar, die den Großteil unseres CO2 Gewichtes ausmachen! Das Ziel der Weltgemeinschaft ist die Begrenzung der globalen Erwärmung unter 2°C, damit unsere und folgende Generationen hier bei uns und anderswo mit den Folgen der Erderwärmung noch zurechtkommen. Dafür heißt es in den nächsten 30 Jahren „Fasten“, um ein Idealgewicht von 2t CO2 zu erreichen. Eine Hungerkur? Nein. Aber sehr wohl ein  verantwortungsvoller Umgang mit uns und unserer Erde.

Am Anfang jeder Diät steht der „Gang auf die Waage“. Ein ehrlicher Blick auf das Gewicht, das jeder Einzelne von uns mit sich herumträgt. Die CO2 Waage ist in aller Regel ein Fragenkatalog (siehe „Schau mal hier – Klimarechner“), der uns hilft, uns einzuordnen. Das Schöne: hier kann ich auch durchspielen, wie ich durch einzelne Maßnahmen direkt mein CO2 Gewicht reduzieren kann.

Unser Lebensstil in Deutschland kostet statistisch gesehen 3 Erden!?! im Jahr. Wie Ihr alle wisst, haben wir 1 Erde für die Menschen zur Verfügung.

Mit diesem Hintergrund klingen Slogans, wie „All you can eat“, „24h online Shopping“, „Accessoires ohne Ende“, „Black Friday“ oder „Punkte sammeln“, „Prämien sichern“ nicht so gut.

In der ersten Fastenwoche versuchen wir herauszufinden, was uns wichtig ist und auf was wir gern verzichten können. Ich bin gespannt, welche Erfahrungen Ihr macht.

Die zweite Fastenwoche – Energie

Bei unseren Treffs geht es einmal nicht um große Themen, wie Haussanierung, die für Eigentümer von Wohnimmobilien sicher wichtig sind. Vielmehr wollen wir herausfinden, wie wir jetzt und heute schon Energie einsparen können. Dazu wie immer erst einmal ein paar Informationen:

Die gute Nachricht zuerst: der Anteil erneuerbarer Energien ist im Vergleich zum Vorjahr um 6% gestiegen. Um unser Ziel von 1-2t CO2 Emissionen pro Kopf und Jahr zu erreichen, muss der Anteil in den nächsten Jahren annähernd 100% erreichen.

Legen wir los!

Durch den Ökostrom konnten 130 Mio. t CO2 eingespart werden. Wenn Ihr also Euer CO2 Gewicht weiter reduzieren wollt, prüft doch den Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter. Dadurch könnt Ihr Euer Gewicht um durchschnittlich 820kg CO2 im Jahr reduzieren.

Was Ihr noch tun könnt:

Geht doch mal mit kritischen Augen durch Eure Wohnung, die Werkstatt, den Gartenschuppen…. . Wie viele Geräte sind vorhanden? Wie oft sind sie im Einsatz (auch die Herstellung dieser Geräte kostet natürlich CO2)? Welche brauche ich wirklich und welche lassen sich durch „Hand-Betrieb“ ersetzten. Topf statt Eierkocher, Besen statt Gebläse, Rechen statt Laubsauger,… Ihr werdet überrascht sein! Bitte vermeidet den Standby- Betrieb von Geräten. Das geht besonders leicht, indem Ihr Eure Geräte an Steckerleisten mit Schalter anschließt. Der Standby-Betrieb macht bis zu 10% des Energieverbrauchs privater Haushalte aus. Das entspricht der Leistung von 3 Atomkraftwerken.

Eine schöne Idee finde ich „Stricken fürs Klima“. Der Hintergrund: Bei Absenkung der Raumtemperatur um 1°C spart Ihr nochmal bis zu 10% Eurer Energiekosten und verringert Euer CO2-Gewicht. Weil das dann trotzdem schnell ungemütlich werden kann, haben sich Frauen von evangelischen Kirchgemeinden zusammengetan, um Decken für die Kirchbesucher zu stricken. Das funktioniert auch zu Hause!

Relativ neu sind steckerfertige Solarmodule, die Jeder anschließen und damit selber erneuerbaren Strom erzeugen kann. Siehe https://www.dgs.de/service/solarrebell/

Viel Spaß beim Energie-Fasten. Die Punkte unten sind nicht als Arbeitsliste gedacht, sondern als Inspiration.

In dieser Woche…

  • Schaffe ich ein überflüssiges Elektrogerät in meinem Haushalt ab, in dem ich es an jemanden verschenke, der es brauchen kann.
  • Prüfe ich, welche Lichtquellen in meinem Haushalt noch nicht auf sparsame LEDs umgestellt sind.
  • Senke ich die Zimmertemperatur um 1°C ab und merke, wie gemütlich ich mich mit meinem Lieblingspulli oder einer schönen Decke aufs Sofa kuscheln kann.
  • Schließe ich ein Strommessgerät an. Ausleihbar in Hof in der Stadtbücherei bei Herrn Herold. Kontakt: Tel.: 09281/8152510 Mail: herold@stadt-hof.de
  • Schließe ich die Türen von beheizten Räumen.
  • Enteise ich Kühl- und Gefrierschrank.
  • überprüfe ich mein Lüftungsverhalten: Kippe ich noch oder stoßlüfte ich schon?
  • Prüfe ich den Wechsel zu einem Ökostromversorger oder die Beteiligung an einer Energiegenossenschaft.

Die dritte Fastenwoche – Lebensmittelretten

In Deutschland landen jährlich 18 Mio. t Lebensmittel im Müll. Das entspricht etwa einem Drittel aller Lebensmittel, die eigentlich für unsere Ernährung teilweise in fernen Ländern angebaut werden. Vieles davon wird von Gastronomie und Handel entsorgt, 4,4 Mio. t weggeworfene Lebensmittel stammen aus privaten Haushalten. Für den Lebensmittelanbau eignen sich auf unserer Erde ca. 1/8 der Erdoberfläche. Bitte nehmt einen Apfel, viertelt ihn und schneidet ein Viertel noch mal durch, damit ihr ein Gefühl für die zur Verfügung stehende Fläche bekommt – und dann esst den Apfel bitte auf! 70% dieser Fläche wird für die Produktion von Fleisch (Weide oder Futter) verwendet, deshalb ist Obst, Salat und Gemüse inzwischen teurer als Fleisch.

Wie retten wir Lebensmittel und was haben Lebensmittel mit dem Klima zu tun?

Wenn wir uns „normal“ ernähren, bringen wir ca. 5,5 t CO2 pro Kopf und Jahr auf die Waage. Reduzieren wir unseren Fleischkonsum weitgehen oder ernähren wir uns vegetarisch, verringert sich dieses Gewicht auf 2,5 t CO2. Vegane Ernährung schlägt nur noch mit einem Gewicht von 350-750 kg CO2 zu buche. So leben wir nicht nur gesund, sondern sorgen auch für ein gutes Klima!

Erster Schritt, um Lebensmittelretten zu retten:

Bitte kauft nur so viel ein, wie Ihr auch benötigt. Wer kennt das nicht: die Banane ist braun und keiner mag sie mehr, also ab in den Müll, bevor die Obstfliegen dran sitzen. Zur Info: diese Banane wurde für Euch angebaut, wurde 10.000 km in einem gekühlten Frachtschiff zu uns transportiert, in speziell gebauten Reifehäusern gelagert, im Supermarkt „liebevoll“ einsortiert, von Euch gekauft, nach Hause getragen – um direkt entsorgt zu werden. Bitte geht mit offenen Augen einkaufen und macht Euch bewusst, welche Mühe es gekostet hat, das wir täglich „aus dem Vollen schöpfen“ können.

„So viel Du brauchst…“ lautet der Untertitel des Klimafastens der Kirchen.

Eine tolle Initiative des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ist „Zu gut für die Tonne!“ Viele, viele Tipps und Rezepte, auch als App: www.zugutfuerdietonne.de

Zweiter Schritt:

Lokale Lebensmittelretter sind Die Hofer Tafel e.V. (www.die-hofer-tafel.de) und das Hofer foodsharing –Team (www.foodsharing-staedte.org/de/stadt/hof). Werdet Lebensmittelretter!

FairTeiler für Lebensmittel findet Ihr in Hof:
Hochschule, Gebäude B, Alfons-Goppel-Platz 1, mit Kühlung,
Öffnungszeiten ab April: MO-FR 9-18 Uhr und

Kasa/Diakonie Hochfranken, Sophienstr. 18a, Öffnungszeiten: MO-DO 9-15 Uhr, FR 9-12 Uhr

Ihr kennt einen Platz in und um Hof, an dem man einen FairTeiler einrichten könnte? Bitte meldet Euch!

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Handelsbetriebe und die Gastronomie, die sich an die beiden oben genannten Gruppen wenden, bevor Lebensmittel in der Tonne landen!

In dieser Woche…:

  • Geh ich mal auf den Wochenmarkt in Hof, Rehau, Münchberg, Naila, …
  • Erkundige mich über Urban Gardening in Hof (www.kreisgruppehof.bund-naturschutz.com/urban-gardening) oder Awalla e.V. (awalla.org)
  • Kaufe ich möglichst regional, saisonal und Bio. Einen Einkaufsführer mit Direktvermarktern für den Hofer Landkreis erhaltet Ihr im Umweltbüro – oder online (https://kreisgruppehof.bund-naturschutz.com/service/einkaufsfuehrer), neu dazugekommen sind Weiderinder aus Hallerstein (hallerstein-luing.de) für den Festtagsbraten. Ihr kennt noch mehr? Bitte melden, wir teilen!
  • Wie wär‘s mit zusammen kochen? Macht Spaß, spart Energie und schmeckt besser!
  • Lasse ich mich inspirieren von: slowfood.de, www.eatsmarter.de

Die vierte Fastenwoche – Elektronik-Konsum

Wie immer erstmal Infos:

Mehr als die Hälfte der Menschheit ist online. Wir auch. Wäre das Internet ein Land, stünde es beim Energieverbrauch an 6. Stelle. Vor allem die  Rechenzentren, in denen die Daten für uns gespeichert und jederzeit abrufbar zur Verfügung stehen, brauchen sehr viel Energie. Eine kWh Strom „wiegt“ etwa 0,5kg CO2. In Deutschland brauchen wir für den Internetbetrieb und die Rechenzentren zur Zeit:

13 Terawattstunden, das sind 13 Milliarden kWh im Jahr. Das entspricht 6,5 Mio. Tonnen CO2.

(https://www.swrfernsehen.de/landesschau-rp/gutzuwissen/Weltweiter-Stromfresser-In-diesem-Ausmass-verbraucht-die-Digitalisierung-Energie,stromfresser-digitalisierung-100.html)

In Zukunft wird der Energiebedarf aufgrund immer höherer Datenraten für noch schnelleres Internet und immer höhere Auflösung von Graphiken für noch bessere Bildqualität steigen.

Für weitere Informationen dazu:

https://www.eon.com/de/ueber-uns/presse/pressemitteilungen/2019/neue-studie-sieht-drastisch-erhoehten-energieverbrauch-von-rechenzentren-durch-neuen-mobilfunkstandard-5G.html

Aber natürlich brauchen wir auch noch Geräte, um Internet nutzen zu können:

Unser PC zuhause verbraucht etwa 58kg CO2 im Jahr, dazu kommen Smartphones, Tablets, Notebooks für unterwegs, Smart TV, … . Filme und Videos streamen, Bilder in der Cloud (engl. für Wolke) speichern, per E-Mail verschicken, alles ganz normal, oder? Ja – nur nicht gut fürs Klima und auch nicht gut für uns.

Wer bei Cloud an weiße Schäfchenwolken denkt, die schwerelos dahingleiten, den muss ich enttäuschen. Eher so:

Das können wir tun, um unser CO2-Gewicht merklich zu reduzieren:

Welche elektronischen Geräte braucht ihr wirklich? Schon die Produktion elektronischer Geräte erzeugt CO2. Gebt die anderen weiter oder  gebt sie bei Sammelstellen zur Wiederverwendung weiter, z.B. bei  https://www.telekom.de/hilfe/downloads/handyruecknahme.pdf oder https://mission-einewelt.de/kampagnen/handyaktion-bayern/ und natürlich auch bei https://www.azv-hof.de/privat/abfallarten/elektroaltgeraete.html?L=0

Achtet auf nachhaltige Geräte (z.B. https://www.fairphone.com/de/ oder  https://www.shiftphones.com/ ) und bleibt ihnen „treu“ (Nicht dauernd Neues!)

Speichert nur, was wirklich nötig ist! Und das besser auf USB-Sticks oder Festplatten.

Wie wäre es mit einem Filmabend ohne Netflix, Amazon,… Greift doch mal zur Lieblings-DVD!

Werden Eure Lieblings-Apps mit erneuerbarem Strom betrieben? Finde es heraus: http://www.clickclean.org/germany/de/

Und wenn ihr was nicht wisst – nachschlagen. In Büchern. Oder jemanden fragen.

Die fünfte Fastenwoche – Mobilität und Reisen

Bitte nicht in Corona-Zeiten! Aber gern danach:

Zum Einstieg in diese Woche mein Kultur-Tipp:  das neue Programm des Kabarettisten Alfons:

„Wo kommen wir her, wo gehen wir hin, und gibt es dort auch genug Parkplätze?“

Grundsätzlich ist unser Mobilitätsverhalten sehr stark von unseren Lebensumständen abhängig. Wie weit ist der Arbeitsplatz entfernt, die Schule, der Verein, die Freunde,…? Führe ich eine Fernbeziehung? Mein Studium sieht ein Auslandspraktikum vor. Jeder kann je nach Lebenssituation CO2 fasten und das geht so:

Für Pendler:

Für Alle aus der Rehauer Region:

Hier gibt es den Hofer Landbus, den man über eine App buchen kann. Nun könnte man denken, Zielgruppe seien junge Leute, die ihren Lebensalltag sowieso übers Handy organisieren. Eine Fahrt kostet 3,00 €, Schülerfahrkarten werden nicht anerkannt und einen Account für die Registrierung dürfen nur Personen ab 18 Jahren anlegen. Schade – Bis dahin haben wohl die meisten den „Führerschein mit 17“ gemacht. Für nähere Informationen siehe unter:

https://hofer-landbus.de/

Für alle, die den Öffentlichen Nahverkehr aus dem Umland nutzen und  nicht am Hofer Hauptbahnhof arbeiten oder das System Landbus/ Stadtbus einfach nicht verstehen (ich gehöre auch dazu!)- wie wär‘s mit Zug und Radl fahren? https://www.klimaschutz.de/service/meldung/bikeride-offensive-stadt-hof-und-deutsche-bahn-er%C3%B6ffnen-erste-radabstellanlage

Informationen über HOT – den neuen Hochfrankentarif. Ich finde das nicht „hot“: mit dem Öko-Netzticket ist man auf dem richtigen Weg, für den Großteil der Pendler ist es aber leider ungeeignet, da man den ÖPNV werktags erst ab 12 Uhr nutzen darf.

https://www.hof.de/hof/media/files/leben/HOT_Faltblatt_2016_online.pdf

Bis die Verknüpfung von Nahverkehr und Stadtbussen noch besser funktioniert, ist mein Vorschlag:

Sucht Euch Mitfahrer oder eine Mitfahrgelegenheit. In der folgenden App ist unsere Region zwar noch nicht vertreten, aber das können wir ja ändern!

https://pendlerportal.de/

 

Für Alle mit Reisefieber:

Na? Urlaub schon gebucht? Genießt ihn! Oder fällt er ins Wasser wegen Corona? Für die Zukunft bitte ich Euch, die Alternativen zu prüfen. Es gibt wunderbare Möglichkeiten, die Welt zu entdecken, sich zu entspannen oder „einfach mal rauszukommen“ ohne unsere Erde damit zu belasten. Dazu wie immer erst einmal ein paar Informationen:

Wenn wir unser Klimaziel erreichen wollen, dann seht Ihr in der Graphik, wie weit wir mit unseren gewohnten Transportmitteln kommen:

Mit unserem CO2 –Jahresbudget könnten wir z.B. 1x von Berlin nach Paris reisen. Oder täglich ca. 7 km zur Arbeit pendeln (natürlich abhängig von der Art Eures PKWs).

Ein Flug von Berlin nach Teneriffa schlägt mit 1,9t CO2 pro Kopf  zu Buche, eine Reise von Berlin nach Los Angeles erzeugt 6t CO2 pro Kopf.  Damit ist sind Flugreisen mit unserem Budget nicht mehr zu machen. „Aber jeder fliegt doch.“ werden sich manche denken. Bei uns gehört das tatsächlich zum alltäglichen Bild – weltweit sind es  nur 5% aller Menschen, die schon mal geflogen sind!

Also Kreuzfahrt statt Flug? Bei den herkömmlichen Kreuzfahrten ist das leider auch keine Alternative, denn eine 14 tägige Kreuzfahrt erhöht Euer CO2 –Gewicht um satte 3 Tonnen.

Einige völlig verschiedene  Anbieter nachhaltiger Reisen habe ich Euch unten zusammengetragen. Diese Liste ist sicher nicht vollständig. Über gute Tipps und Empfehlungen freue ich mich sehr. Schreibt mir, ich werde Eure Tipps auf dieser Seite teilen.

Reisen:

Nachhaltig reisen: Die 10 besten Öko-Reiseportale

https://www.bahn.de/p/view/urlaub/staedtereisen/bahnhotel-paket.shtml?dbkanal_007=L01_S01_D001_KIN0002_BH-Teaser2-bhpaket-kw49_LZ08

oder mal was „Verrücktes“ ausprobieren? Dann schaut doch mal unter Karls Hotel „Alles Paletti“( https://www.karls.de/roevershagen/reservieren/uebernachtung-buchen/hotel-alles-paletti.html)

Sollten sich Flugreisen nicht verhindern lassen, schaut mal hier:

https://www.atmosfair.de/de/

 

In dieser Woche:

  • Nehme ich für Strecken unter 3km das Auto? Das versuche ich (in der Fastenzeit) zu vermeiden.
  • Finde ich Menschen, die mit mir zusammen pendeln.

https://pendlerportal.de/

  • Plane ich den nächsten Urlaub: Wohin und wie kann ich klimafreundlich reisen?
  • Was bedeutet für mich Urlaub? Werden diese Bedürfnisse nur erfüllt, wenn ich weit weg reise? Tipp: schaut doch mal in die Tourist-Info vor Ort.
  • Führe ich einen Frühjahrs-Check bei meinem Fahrrad durch.
  • Halte ich mich auf der Autobahn an ein freiwilliges Tempolimit von 130 km/h.

 

 

Ein Tipp an alle, die mit Kindern zu Hause sind – „verreist“ doch mal in Eurer Wohnung:

Packt eine Tasche mit Dingen, die Euch im Urlaub wichtig sind und macht Badeurlaub im Bad, Wanderurlaub durch die ganze Wohnung,…. Denkt Euch Phantasieziele aus und erkundet sie zusammen. Viel Vergnügen.

 

***** Aufgrund der aktuellen Corona-Krise wird es keine weiteren Treffen der Fasten-Gruppen geben, Informationen zum Klima-Fasten werden aber weiterhin online zur Verfügung stehen.*****

 

Birgit Schreier, Umwelt- und Erlebnispädagogin

Mo-Mi: 7.30- 12.30 und 13- 16 Uhr
Fr: 7.30- 12.30 Uhr

Tel.: 09281 16306
E-Mail: emil@bund-naturschutz.com

 

 

 

Termine

Donnerstag 20.Februar 2020 – 19 Uhr
„Hoffnung entsteht aus Handeln – Freude am Klimaschutz“ (Vortrag)
Evang. Gemeindehaus St. Michaelis, Maxplatz 2, Hof

***** Aufgrund der aktuellen Corona-Krise wird es keine weiteren Treffen der Fasten-Gruppen geben, Informationen zum Klima-Fasten werden aber weiterhin online zur Verfügung stehen.*****

KlimaFasten in Kooperation mit St. Gumbertuskirche Schwarzenbach/ Saale, St. Johanneskirche, Hof und der Lutherkirche in Hof – Danke fürs Mitmachen!

Wann und Wo?:
Donnerstags 18 Uhr, Evangelisches Gemeindehaus, Bahnhofstr. 2, Schwarzenbach

***** Aufgrund der aktuellen Corona-Krise wird es keine weiteren Treffen der Fasten-Gruppen geben, Informationen zum Klima-Fasten werden aber weiterhin online zur Verfügung stehen.*****

Wann und Wo?:
Dienstags 17.15 Uhr im Martin-Luther-Zimmer,  St. Johanneskirche, Oelsnitzer Str. 8, Hof

Weitere Termine:

Mitte April bis Juni:
Wie können wir unseren Lebensstil klimafreundlich gestalten?

Juli bis September:
„Die glorreichen 17“ – was bedeutet Nachhaltigkeit für den Klimaschutz und wie können wir noch nachhaltiger werden?

Oktober bis Dezember:
In der Zeit der Weihnachtseinkäufe – wie geht klimafreundliches Shoppen und Schenken?

 

 

 

 

Kontakt

Birgit Schreier, Umwelt- und Erlebnispädagogin

Mo-Mi: 7.30- 12.30 und 13 – 16 Uhr
Fr: 7.30- 12.30 Uhr

Tel.: 09281 16306
E-Mail: emil@bund-naturschutz.com

Sie können mich persönlich im Umweltbüro, Auguststraße 1, Eingang Ludwigstraße, 95028 Hof erreichen.

 

 

 

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